Abschied.

Schwermütig bewegen sich meine zitternden Glieder
um dir am Gleis zum Abschied noch zu winken
So manches mal wäre der Tod mir lieber,
als stehts in unseren Abschiedstränen zu ertrinken.

Der Zug rollt los, gen viel zu weit entfernt von hier
und verschwindet hinter Tränennebelschleierwänden
und der Augenblick, eben warst du noch bei mir,
er zerrinnt wie Zeit in meinen winkenden Händen.

Meine Hände, die winken, bis sie nichts mehr sehen
damit man die Zeit um sich und das Leben ganz vergisst
sie warten und winken schon fürs wiedersehn,
denn können sie so noch nicht nach Hause gehn,
weil sie nicht glauben wollen, das du fortgegangen bist.

26.10.09 21:50

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


nobody?! (6.12.09 11:59)
ich kann dem so viel abgewinnen.
danke für den wunderbaren text.
liebe grüße an dich, h.


(7.12.09 15:50)
Danke dir.
Ich finds schön das du dem etwas abgewinnen kannst, dafür steht es hier
Alles Liebe zurück

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