Bis zum Ende des Wegs.

Und wieder rennt sie. Rennt davon. Ja sie flüchtet vor dem Leben das ihr wie ein Wespennest erscheint. Sie rennt und ihre teerverseuchte Lunge keucht, schreist laut auf, da sie schmerzt und nicht länger durchhatlen kann. Nicht mehr durchalten will. Wie sie. Wie die, die dieses leidende Keuchen nicht spürt. Weil sie einfach _gar nichts mehr spürt. Und so rennt sie immer weiter auf ihrem Weg der auch für sie ein Ende bereithält, das näher kommt, mit jedem verzweifelen Schritt.

 

Sie rennt. Ich renne. Ja sogar die Welt rennt vor ihrem Spiegelbild davon.

Sind wir nicht alles erbärmlich Läufer ohne Kondition und Willen?

18.2.09 20:05

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