Nichtschwimmer.

Was vergangen ist war feige und geschah ohne die Anwesenheit von Mut oder Mitgefühl. Es war eine gefühlte Ewigkeit in der Hölle nötig um zu verstehen, dass es im leben nicht darum geht diesen oder jenen Schmerz zu unterdrücken oder Fehler zu bestrafen sonder darum, den Schmerz zu verarbeiten und den Fehler zu korrigieren.

Es schien leichter durch körperlichen Schmerz zu flüchten als sich dem psychischen Schmerz zu stellen und zu realisieren wie weit man in die völlig falsche Richtung gegangen war. Augen zu und weitergehn, während man im wahren Leben untergeht ohne sich zu wehren. Immer weiter entfernte sich das Tageslicht und mit ihm der lebensnotwendige Sauerstoff an der Oberfläche. Je tiefer man kommt desto kälter udn dunkler wird es und man beginnt sinnlose Tränen ins weite Meer zu streuen, weil man jegliche Orintierung verloren hat und das Tageslicht unsichtbar wurde. Umgeben von tiefem, schwarzen Wasser also lies man sich treiben in der Hoffnung durch Zufall an die Oberfläche zu gelangen. Nichts treibt einen an die Oberfläche, denn Zufälle gibt es nicht. Du musst schwimmen mit all deiner Kraft und strampel wie ein Hund um das warme Sonnenlicht jemals wieder auf der Haut spüren zu können.

Damals wusste ich nicht das es darum geht zu schwimmen und musste erst auf den sandigen Untergrund des Lebens prallen um zu verstehen. Hast du verstanden? Dann: Schwimm!

18.1.09 20:21

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